Leistung aus Prinzip
Digitalisierung
Magmasoft
Temperaturverteilung
Erstarrungsfronten
Modulberechnung und Erstarrungszeit
Vorteile
Beim Abkühlen muss Wärme aus dem Metall an die Umgebung abgegeben werden. Für die Erstarrungszeit ist das Verhältnis von Volumen zu Oberfläche - der so genannte Modul - maßgebend. Bei der Erstarrungssimulation wird nicht nur das geometrische Modul, sondern auch das reale Modul berechnet. Hierbei werden auch Faktoren wie die Kühlwirkung der Kokillen und örtliche Wärmestaus (z.B. bei dünnen Kernen) berücksichtigt.
Als Ergebnis der Simulation kann die Erstarrungszeit an jeder Stelle im Bauteil visualisiert und beurteilt werden. Die Unterschiede der Erstarrungszeiten der einzelnen Bereiche sollten so gering wie möglich gehalten werden, um so Lunkern vorzubeugen.
Bauteil geschnitten
Erstarrungsfronten sind hier gut erkennbar. Daraus lassen sich offene Speisungswege (Flüssigeisen) wie auch die Wirkung von Kühleisen visualisieren. Nur durch offene Speisungswege kann das Eisen aus den Speisern an die kritischen Bereiche nachgeführt werden.